Diana Menschig

Christian Günther

Diana Menschig
Christian Günther

Foto: Katharina Bodmann

Steckbrief

Name: Christian Günther
Geburtsdatum: 28.06.1974
Wohnort: Beckdorf, Niedersachsen
Schreibt: Fantasy und SF

Warum ich bei PAN bin: Weil ich auf der Buchmesse Leipzig mit Gratis-Kaffee geködert wurde. Und um andere Genre-Autoren kennenzulernen. Der Gedanke, gemeinsam mehr erreichen zu können, gefällt mir und den möchte ich unterstützen.

Aktuelle Veröffentlichung: Herr der Wälder
Genre: Fantasy
Zielgruppe: 16+

Erste Veröffentlichung: under the black rainbow
Genre: Cyberpunk
Zielgruppe: 14+

Facebook-Profil: cyberpunk.de
Twitter-Account: @tageins
Instagram Seite: tag1inst
Lovelybooks-Profil: KrizzyKrizz

Biographie
Christian Günther, Jahrgang 1974, stammt aus Bielefeld, lebt in der Nähe von Hamburg und arbeitet dort als selbständiger Grafiker und Web-Entwickler. In seinen beiden ersten Romanen „under the black rainbow“ und „Rost“ sowie in zahlreichen Kurzgeschichten zeichnete er das Bild eines düster-futuristischen Norddeutschlands, bevor er sich der Fantasy zuwandte und die Welt von „Faar“ erfand. Der erste Roman aus Faar, "Die Aschestadt", wurde 2017 für die Longlist des begehrten Fantasy-Buchpreises Seraph ausgewählt. Die Novelle "Herr der Wälder" entführt erneut in das magische Königreich voller Schwerter & Geister, der Roman "Blinde Wächter" wird die Ereignisse aus der Aschestadt fortführen.
Jenseits der Welt der Bücher verbringt er seine Zeit gern auf langen Streifzügen mit seinem Hund durch die Wälder der Umgebung, liebt Spiele, Filme, Heavy Metal, Lagerfeuer und Fußball.

Die Welt von Faar
Ein verlorener Kontinent, der im Ozean zu versinken droht.
Ein uraltes Königreich, dessen Bewohner das Meer und seine Kreaturen fürchten.
Eine düstere Stadt, beherrscht von einer Bruderschaft, die ihre strengen Glaubensregeln brutal durchsetzt.
Günther schreibt in der Tradition der alten Sword & Sorcery-Fantasy. Er beschreibt eine mittelalterlich anmutende Welt, angereichert mit spannenden Kämpfen, grausigen Kreaturen und unheimlichen Geistern. Die Welt ist realistisch, hart und düster, Elfen, Zwerge oder Orks sucht man vergebens.
Er verbindet dieses klassische Fantasy-Setting mit aktuellen Themen. So wurde das namensgebende Königreich Faar von Erdbeben heimgesucht, in der Zeit des Wiederaufbaus hat eine finstere Bruderschaft die Macht im Land übernommen. Derweil greifen grausige Meermenschen an, die dem Ozean entsteigen. Oder haben diese Wesen anderes im Sinn, als nur zu kämpfen?
Günther will keine Epen mit etlichen hundert Seiten entwerfen, die sich über zahllose Bände erstrecken – er zieht die knappe, direkte Schilderung vor, entwirft dabei atmosphärisch dichte Welten und fesselnde Handlung ohne Längen.
Er bedient sich einiger der verfügbaren Klischees, meidet andere konsequent: es gibt keine undefinierte dunkle Macht, keinen Bösewicht mit Weltherrschaftsträumen, der böse um seiner selbst Willen ist. Kein Auserwählter wird in weltenerschütternde Abenteuer geworfen. Die Protagonisten sind alles andere als strahlenden Helden, sondern werden mehr oder weniger freiwillig gezwungen, sich dem zu stellen, was die düstere Welt ihnen entgegenwirft, in der sie leben.
Vorbilder des Autors sind in der klassischen Fantasy des vergangenen Jahrhunderts zu finden, von Robert E. Howard (Schöpfer des Conan-Mythos) über Karl Edward Wagner (Kane, der Verfluchte) und Fritz Leiber (Fafhrd und der graue Mausling) bis hin zum Horror-Großmeister H.P. Lovecraft (Der Cthulhu-Mythos). Günther versucht, ihren gewaltigen Stimmen in unserer modernen Zeit ein Echo zu verschaffen.