Diana Menschig

Lena Falkenhagen

Diana Menschig
Lena Falkenhagen

Foto: Antje S.

Steckbrief

Name: Lena Falkenhagen
Geburtsdatum: 10.10.1973 
Wohnort: Berlin 

Schreibt: Historische Romane, Fantasy, Science-Fiction und Computerspiele 

Warum ich bei PAN bin: Autoren brauchen eine gemeinsame Stimme, um sich in dem immer komplizierter werdenden Verhältnis zwischen Autor-Verlag-Buchhändler-Leser Gehör verschaffen zu können.


Aktuelle Veröffentlichung: Die letzte Hanseatin, Heyne 
Genre: Historisch 
Zielgruppe: Erwachsene 

Erste Veröffentlichung: Schlange und Schwert, Heyne (1996) 
Genre: Fantasy 
Zielgruppe: Rollenspiel-Romanleser 


Webseite(n): www.falkenhagen.de
facebook-Profil: lfalkenhagen 
twitter-Account: @LenaFalkenhagen 
Wikipedia-Seite: Lena_Falkenhagen 


Wen oder was ich sehr schätze:
Autor: Joss Whedon 
Filmographie: Buffy, Angel, The Avengers, aber auch Graphic Novels
Genre: Fantasy, Superhelden

Zitat: “Bottom line is, even if you see 'em coming, you're not ready for the big moments. No one asks for their life to change, not really. But it does. So what are we, helpless? Puppets? No. The big moments are gonna come. You can't help that. It's what you do afterwards that counts. That's when you find out who you are.”

Biografie

Geboren 1973 in der historischen Altstadt Celle wuchs ich bereits von Geschichte umgeben auf. Laut meiner Mutter lernte ich bereits im Alter von vier Jahren das Lesen und begann, Geschichten zu verschlingen, wo immer ich sie fand. Ich erinnere mich noch lebhaft an „Pitje Puck, den spaßigen Briefträger“, und später an Bram Stokers „Dracula“, Tolkiens „Herrn der Ringe“ und Thomas Manns „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ – alles, was gut geschrieben war und über interessante Charaktere verfügte, wurde gelesen. Seit meinem elften Lebensjahr liefert mir zudem die phantastische Rollenspielwelt Aventurien einen unerschöpflichen Quell der Eingebungen.

Im Alter von einundzwanzig wurde meine erste Kurzgeschichte „Wolfstränen“ veröffentlicht, im Jahr 1996 folgte der erste Roman „Schlange und Schwert“, beide im Wilhelm-Heyne-Verlag. Parallel zum Studium der Anglistik und Germanistik widmete ich mich auch weiterhin dem Schreiben und Texten allgemein – ich arbeitete als freie Lektorin und Korrektorin für Amigo Spiel + Freizeit sowie als Übersetzerin für Pegasus Press und Feder & Schwert. Seit meinem Abschluss habe ich das Schreiben zu meinem Beruf gemacht.

Nach vier phantastischen Romanen und Dutzenden von Spieleprodukten ist mit „Das Mädchen und der Schwarze Tod“ für mich die Zeit der historischen Romane angebrochen. In ihm widme ich mich meiner Liebe zu den Totentänzen und der Hansestadt Lübeck. „Die Lichtermagd“, mein zweiter Roman, ist im Heyne-Verlag im Juni 2009 erschienen. Der Roman handelt von dem Schicksal einer christlichen Magd, die im Nürnberg des Jahres 1349 als Schabbesmagd in eine jüdische Familie aufgenommen wird. Niemand ahnt, dass sie aufs Engste mit dem Schicksal hunderter Nürnberger Juden verbunden sein wird. 

Ich freue mich sehr, dass „Die Lichtermagd“ am 28. Mai den Delia-Preis für den besten Roman 2010 erhalten hat. 

„Die Schicksalsleserin“ ist im August 2010 als dritter Historischer im Heyne-Verlag erschienen. Der Roman spielt zur Zeit der ersten Türkenbelagerung 1529 in Wien – und begleitet Madelin, eine junge Frau, durch die Kriegswirren. Dabei hat sie nur eines im Sinn: ihrem lieben Freund Franziskus einen Arzt zu finden, denn ihn plagt eine fluchbeladene Krankheit … Und Madelin weiß nicht, dass sie mit ihrem Tarotspiel den Schlüssel zu Wohl und Wehe der Stadt in Händen hält. 

Im März 2011 ist mein Sci-Fi Roman „Undercover“ in der Justifiers-Space-Fantasy-Reihe von Markus Heitz erschienen, 2013 erblickte „Die letzte Hanseatin“ im Heyne-Verlag das Licht der Welt. 

Neben Romanen entwerfe ich seit 2012 auch Texte und Geschichten für Computerspiele, unter anderem Drakensang Online von Bigpoint. 

„Ein Roman stellt für mich einen Weg dar, den man selbst nicht zu beschreiten wagt. Eine Reise der Gefühle; des Erlebens von Trauer, Freude und Aufregung. Ich möchte meine Leserinnen und Leser dazu verlocken, sich in Figuren mit anderen moralischen Vorstellungen hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Jeder Mensch trifft in jedem Augenblick eine Entscheidung auf dem Weg seines Lebens. Manche sind hilfreich und mitmenschlich, andere selbstsüchtig und skrupellos. Gut und Böse existieren als Absolute nicht – sie erwachsen aus den Taten eines Menschen. Vor allem anderen möchte ich die Menschen aber begeistern. Für eine andere Zeit, für spannende Ereignisse – am meisten aber für die Reise mit der eigenen Phantasie.“