Phantastik Autoren Netzwerk

4. PAN-Branchentreffen 2019 in Köln

Auf der folgenden Seite präsentieren wir einen Eindruck vom 4. PAN-Branchentreffen im April 2019 …

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Eine Welt ist nicht genug! – Weltenbau und Gesellschaftsentwürfe in der Phantastik

Neues und bewährtes: Wie in den letzten beiden Jahren stellen wir interessante Diskussionsrunden mit Branchenkennern und Menschen jenseits unseres Buchrückens zusammen. Dazu gibt es spannende Vorträge sowie Interviews und Einblicke. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Weiterbildung für Autorinnen und Autoren. Nach unserer Mitgliederversammlung treffen wir uns zu Workshops.

 
 

Fotos

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Programm

Donnerstag, 25. April 2019

Ab 09.00
Ankunft und Akkreditierung

09.50
Begrüßung & Organisatorisches

10.00
Key Note der Gesellschaft für Fantastikforschung: Prähistorische Welten - fremd und doch bekannt
* Dr. Meret Fehlmann,  Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft (ISEK), Populäre Kulturen, Universität Zürich

10.45
Kaffee-Pause

11.15
Doctor Who als Ewiger Jude
* Stefan Cernohuby im Interview mit Benjamin Rosenbaum, Autor

12.00
Trolle: Von der Mythologie zur Fantasy

* Rudolf Simek, Professor für ältere deutsche Literatur mit Einschluss des Nordischen, Universität Bonn   

13.00
Mittagspause

14.00
Warum meine Daten gefährlich sind, obwohl ich nichts zu verbergen habe
* Dr. Katharina Larisch, Unternehmensberaterin

14.45
Kaffee und Kuchen

15.15
Übersetzungen – Einfach eine andere Sprache oder Transformation? – Moderation Isa Theobald
* Stephan Askani, Programmleiter Hobbit Presse, Klett-Cotta Verlag
* Marcel Aubron-Bülles, Übersetzer
* C. E. Bernard, Autorin
* Karen Nölle, Übersetzerin

16.45
Ende erster Tag

Ab 18.00
Einlass

19.00
1. Phantastische Lesenacht
– Moderation Laura Flöter
* C. E. Bernhard * Akram El-Bahay * Theresa Hannig * Stefanie Hasse * Bernhard Hennen * Heike Knauber * Tommy Krappweis * Kai Meyer

Freitag, 26. April 2019

Ab 09.00
Ankunft und Akkreditierung

10.00
Zu schön, um wahr zu sein. Historisch-archäologische Fälschungen    
* Dr. Michael Lagers, Museumspädagoge des LWL-Museums für Archäologie, Herne

10.45
Neue Welten denken - Wie viel Realismus verträgt/ benötigt eine phantastische Welt?
* Bernhard Hennen, Autor

11.30
Kaffee-Pause

12.00
Die Star Trek Physik - Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse
* Metin Tolan, Professor für Experimentelle Physik 1, Technische Universität Dortmund

13.00
Mittagspause

14.00
Cyborgs sind Realität
* Enno Park, Informatiker und Publizist

15.00
Roll Inclusive - inklusive Welten in Fantasy und Science-Fiction
* Judith Vogt, Autorin
* Aşkın-Hayat Doğan, Rollenspielredakteur und Diversity-Trainer
* Frank Reiss, Psychotherapeut und systemischer Supervisor

15.30
Kaffee und Kuchen

16.00
Liverollenspiel und Reallife-Experiences - Flucht in fremde Welten oder neue Literaturform?
– Moderation Lena Falkenhagen
* Tom Finn, Autor
* Jorina Clara Hilsberg, Otherlifegames
* Robin Junicke, Theaterwissenschaftler
* Jakob Schmidt, Journalist dlf

17.30
Ende und offizielle Verabschiedung

Ab 19.00
Netzwerktreffen XXL (offen, nicht nur für Teilnehmende)


Samstag, 27. April 2019

9:30
Mitgliederversammlung (nur für Mitglieder des Phantastik-Autoren-Netzwerks PAN e.V.)

11.30
Workshop-Panel I
(Es) war schon einmal alles da? Märchenhafte Fantasy - Christian Handel, Autor & Herausgeber von märchenhafter Fantasy 
Instagram für Autoren - @StefanieHasse – Bloggerin und Influencerin
Phantastische Autorenfotos und wie sie zu machen sind - David Knospe, Fotograf und Grit Richter, Grafik-Designerin
Zukünftige Arbeitswelten: Grundlage für phantastische Geschichten - Volker Wittpahl, Institut für Innovation und Technik (iit)

 

13.30
Workshop-Panel II
Von Kybernetik und Verhaltensforschung - Wie Biologie zu Technologie und Monstern inspiriert - Anika Beer, Kognitive Verhaltensbiologin, Fisch- und Fledermauspflegerin sowie ehemalige Fliegenzüchterin an der Universität Bielefeld
Wie vom anderen Stern: die Autorenwelt - Sandra Uschtrin, Autorenwelt-Mitgründerin
PATREON - Chancen kreativitäts- und crowdbasierter Individualfinanzierung - Christian von Aster, Autor mit Vorliebe für unkonventionelle Konzepte
Namen, Marken, Titel und Werke - Was schützt die Produkte meiner Phantasie? - Ralf Neugebauer, Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, spezialisiert auf den Schutz des geistigen Eigentums

15.00
Workshop-Panel III 
Grazile Elfen und trinkfeste Zwerge – Wie viel Klischee braucht die Phantastik? - Laura Dümpelfeld, Rollenspielerin und Kulturwissenschaftsstudentin
Erfolgreiches Crowdfunding – Haste mal ne Mark? - Jenny Wood (Herausgeberin und Projektplanerin), Grit Richter (Verlegerin)
Screencasts im Autorenmarketing - Alessandra Reß, Medienproduzentin im E-Learning, zuvor Marketingmitarbeiterin

 
 

 

Das Podium 2019

Moderation

Foto: Norman Guy

Foto: Norman Guy

Diana Menschig - Autorin

hat Psychologie studiert, heute widmet sie sich dem Schreiben als Hauptberuf. Ihre phantastischen Werke sind bei Droemer Knaur, dotbooks und verschiedenen Kleinverlagen erschienen.

Diana ist Mitglied in der Gesellschaft für Fantastikforschung (GfF) und der Phantastischen Akademie. Als Vorstandvorsitzende leitet sie das Organisationsteam für das PAN-Branchentreffen und ist die Schnittstelle zu anderen Autoren- und Literaturverbänden.

Diana ist erste Vorsitzende von PAN.

Mehr über Diana:
www.seitenrauschen.de

 
 

 

Prähistorische Welten – fremd und doch bekannt

Foto:  Eva Lüthi

Dr. Meret Fehlmann - Dozentin

arbeitet seit 2012 als Dozentin und Leiterin der Bibliothek Populäre Kulturen am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich. 2009-2011 ebenda Oberassistentin. Studium der Volkskunde, Europäischen Volksliteratur und Germanistik. Dissertation zum Thema Matriarchat. Zahlreiche Veröffentlichungen und Lehrveranstaltungen zu Themen wie Artusdichtung, Prehistoric Fiction, Hexen, Werwölfe, Tiere etc. Gründungsmitglied der Gesellschaft für Fantastikforschung.

Der Vortrag:

“Mein Beitrag nimmt Sie mit auf eine Reise in prähistorische Zeiten. Es geht um die Entstehung und Weiterentwicklung des Genres Prehistoric Fiction – einer Spielart der Fantastik, die in der Vorzeit handelt. Im Fokus steht der Bau von Welten, respektive die Frage, wie prähistorische Welten entworfen werden. Diese sind zwar von klimatischer, sozialer und zeitlicher Exotik geprägt, letztlich sagen sie aber immer mehr über ihre Entstehungszeit als die imaginierte Vorzeit aus – sie sind fremd und doch bekannt.”

 
 

 

Doctor Who als Ewiger Jude

Benjamin Rosenbaum im Gespräch mit Stefan Cernohuby

Foto: Privat

Foto: Privat

Benjamin Rosenbaum - Autor

ist US-amerikanischer Autor. Seine phantastischen Kurzgeschichten begeistern ein großes Publikum. Sie wurden in 25 Sprachen übersetzt und mehrfach für Preise nominiert, unter anderem für den Hugo-, den Nebula- und den World Fantasy Award. »Die Auflösung« ist sein erster Roman. Benjamin Rosenbaum war lange als Programmierer tätig und arbeitete unter anderem an einem preisgekrönten Onlinespiel. Heute lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in der Nähe von Basel. Er ist ein langjähriges Vorstandsmitglied und ehemaliger Präsident der liberalen jüdischen Gemeinde Migwan in Basel.

Mehr über Ben:
www.benjaminrosenbaum.com

Stefan Cernohuby - Autor und Redakteur

Geboren 1982 in Wien, studierte Elektronik und verschrieb sich danach dem Qualitätswesen. Er schreibt schon seit vielen Jahren kurze und lange Erzählungen in verschiedenen Genres. Neben seinen literarischen Aktivitäten war und ist er für unterschiedliche Medien als (Chef-)Redakteur tätig. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten sind in unterschiedlichen Werken veröffentlicht worden. Er ist Herausgeber von mittlerweile acht Anthologien, von denen mehrere für den Deutschen Phantastik Preis nominiert wurden. Zudem hat er mehrere Heftromane für eine Science-Fiction-Serie beigesteuert und ist regelmäßig als Jurymitglied für verschiedene Genrepreise tätig.

Mehr über Max:
www.cernohuby.com

 
 

 

Trolle: Von der Mythologie zur Fantasy

Foto: Privat

Foto: Privat

Rudolf Simek - Professor für ältere deutsche Literatur

Geb. 1954, Lektor in Edinburgh 1976-79, Habilitation Wien 1990, seit 1995 Professor für ältere deutsche Literatur mit Einschluss des Nordischen an der Universität Bonn. Einjährige Gastprofessuren in Sydney und Tromsø. Forschungsschwerpunkte sind die germanische Mythologie und ihre Rezeption, die Kulturgeschichte der Wikingerzeit, die altnordische Literatur, die mittelalterliche Wissenschaftsgeschichte und Volksreligion. Ca. 30 eigene Buchpublikationen, dazu etliche Saga-Übersetzungen; zahlreiche Arbeiten für Film und Fernsehen. Arbeitet derzeit an der ersten deutschen Übersetzung der kompletten isländischen „Vorzeitsagas“, 1000 Seiten in der Wikingerzeit spielende Fantasy-Geschichten, entstanden im 13.-15 Jahrhundert.

Mehr über Rudy:
Wikipedia

 
 

 

Warum meine Daten gefährlich sind, obwohl ich nichts zu verbergen habe

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Dr. Katharina Larisch

studierte Humanmedizin sowie Gesundheitsökonomie. Sie arbeitete zunächst als Ärztin und Wissenschaftlerin in Deutschland und USA in unterschiedlichen Kliniken und baute anschließend das Online Gesundheitsportal NetDoktor.de auf. Mit dem Wechsel in die Unternehmensberatung baute sie eine Datenbank mit Gesundheitsdaten für Versorgungsforschung auf und entwickelte darauf datengestützte Versorgungs- und Prädiktionsmodelle. Seit 2016 ist sie wieder in Teilen ärztlich tätig und berät weiterhin im Bereich Health Care. Ehrenamtlich hat sie u. a. im Jahr 2018 den NASA Hackerthon „Space App Challenge“ in Berlin mitorganisiert.

 
 

 

Übersetzungen – Einfach eine andere Sprache oder Transformation?

Moderation: Isa Theobald

Foto: Ebba D. Drolshagen

Foto: Ebba D. Drolshagen

Foto: Peter Becher

Foto: Peter Becher

Foto: Eva-Lotte Hill

Foto: Eva-Lotte Hill

Karen Nölle - Übersetzerin

übersetzt seit vielen Jahren aus dem Englischen, fast nur Belletristik, fast immer von Autorinnen, am liebsten solchen wie Alice Munro, Janet Frame, Eudora Welty, Annie Dillard oder natürlich Ursula K. Le Guin. Nebenbei ist sie freie Lektorin, Autorin von Reisebüchern, erfahrene Leiterin von Seminaren zur Textarbeit und seit 2010 eine der Programmmacherinnen im Verlag edition fünf.

Marcel Aubron-Bülles - Übersetzer

arbeitet seit über fünfzehn Jahren als freiberuflicher Übersetzer im phantastischen Umfeld. Er hat als Gründer der Deutschen Tolkien Gesellschaft e.V. einen gewissen Hang zur ›High Fantasy‹, lernte allerdings sofort nach Mittelerde Terry Pratchetts „Scheibenwelt“ kennen, was sich bis heute als unterhaltsames Korrektiv erwiesen hat.

Er ist von Haus aus Historiker mit besonderem Bezug zur anglo-amerikanischen Geschichte und Kultur, war häufiger in Oxford als in jeder anderen Stadt und ist sich nach einem Jahr in Schottland sicher, in keinem früheren Leben William Wallace gewesen zu sein. Außerdem besteht er darauf, „bacon“ als Frühstücksspeck zu übersetzen. Weil er's kann.

C. E. Bernhard - Autorin

ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet. Seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben studiert Christine Lehnen Englische Literatur und Politikwissenschaft, forscht zum Thema Kreatives Schreiben und inszeniert Theaterstücke mit der Bonn University Shakespeare Company.

 
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Stephan Askani - Programmleiter Hobbit Presse

wurde 1960 als viertes von fünf Kindern in Stuttgart geboren. Der Vater war Pfarrer und die Mutter nach dem Krieg Dolmetscherin bei der amerikanischen Verwaltung der Reichsbahn. Dabei legte sie besonders Wert auf gute Manieren, was hieß: kein Kaugummi und Füße vom Tisch nehmen, wenn eine Dame den Raum betritt. Nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium in Tübingen (Latein als erste Fremdsprache und Altgriechisch als dritte) studierte Stephan Askani Allgemeine Rhetorik, Neuere deutsche Literatur und Philosophie in Tübingen unterbrochen von einem Studienaufenthalt in Paris. Nach dem Examen folgte ein Volontariat in einem evangelisch-konfessionellen Verlag in Stuttgart. Heute ist Stephan Askani Programmleiter der Hobbit Presse bei Klett-Cotta. Er ist verheiratet mit Veronika Askani und Vater zweier Töchter. Zusammen mit Frank Wegner hat er zum 350 jährigen Jubiläum des Cotta-Verlages den Band: „Cotta das gelobte Land der Dichter. Briefe an die Verleger“ herausgegeben. In seiner Freizeit spielt Askani Geige (am liebsten, wenn niemand zuhört) und fährt Motorrad (am liebsten, wenn die Straßen frei sind).

Foto: 180Grad Photographie

Foto: 180Grad Photographie

Isa Theobald - Autorin und Lektorin

Geboren 1977, lebt und arbeitet im Saarland, wo sie neben dem Schreiben auch noch lektoriert, KrimiDinner veranstaltet und als Darstellerin ebensolcher durch die Republik tingelt, Seifen siedet, mit Feuer tanzt, absonderliche Hobbys und eben solche Menschen sammelt und im Großen und Ganzen sehr viel Freude am Leben hat. Geschichten von ihr sind in diversen Anthologien in verschiedenen Verlagen erschienen, als Herausgeberin erschien von ihr „Auf fremden Pfaden“ in der Edition Roter Drache. Dort wurde auch gerade ihre erste Kurzgeschichtensammlung „19 - Geschichten aus dem Dazwischen“ veröffentlicht.

 
 

 

Zu schön, um wahr zu sein. Historisch-archäologische Fälschungen

Foto: Westfälisches Landesmuseum Herne

Foto: Westfälisches Landesmuseum Herne

Dr. Michael Lagers - Museumspädagoge
Geboren: 1974, studierte Geschichte und Biologie (Lehramt). Nach einem Volontariat am LWL-Museum für Archäologie in Herne übernahm er als wissenschaftlicher Referent die Leitung der Museumspädagogik vor Ort. 2012 Promotion an der Universität Bielefeld bei Prof. Dr. Heinrich Rüthing. Die Ausstellung „Irrtümer & Fälschungen der Archäologie“ hat er im Konzeptionsteam von Beginn an mitgestaltet.

Zum Vortrag:

„Die Welt, die will betrogen sein“ – formulierte bereits zum Ende des 15. Jahrhunderts der Straßburger Humanist Sebastian Brant. Will sie das wirklich? Manche spektakulären Fälle wie die vermeintlichen Hitlertagebücher verschaffen zumindest den Eindruck, denn oftmals gelang es Fälschern zu leicht und mit geradezu stümperhaften Methoden, zu täuschen. Andere wiederum haben wahre Kunstwerke geschaffen, die inzwischen die gleiche Geltung und Wertigkeit besitzen wie Originale.

Fest steht: Fälscher wollen betrügen, und dies gelang ihnen in der Vergangenheit höchst kreativ. Nicht immer waren es Profitgier, Geltungsdrang oder der Wunsch nach Ruhm und Ehre, die zum Fälschen motivierten. Auch politisch-ideologische Motive und die moralische Überzeugung, im Recht zu sein trieben zum Betrug an. Eine Auswahl von Fällen von der Antike bis in die Gegenwart wird dies verdeutlichen und die Zuhörer bei einigen Beispielen selbst als Betrogene erscheinen lassen.

 
 

 

Neue Welten denken - Wie viel Realismus verträgt/ benötigt eine phantastische Welt?

Foto: Stephan Sasse

Foto: Stephan Sasse

Bernhard Hennen - Autor

1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Als Journalist bereiste er den Orient und Mittelamerika, bevor er sich ganz dem Schreiben fantastischer Romane widmete. Mit seiner Elfen-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Hennen lebt mit seiner Familie in Krefeld.

Mehr über Bernhard:
www.bernhardhennen.de

 
 

 

Die Star Trek Physik - Warum die Enterprise nur 158 Kilo wiegt und andere galaktische Erkenntnisse

Foto: Lutz Kampert

Foto: Lutz Kampert

Metin Tolan - Professor für Experimentelle Physik

ist seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund. Bereits seit 1999 setzt er sich mit Vorträgen für die Popularisierung der Physik ein, seit 2003 organisiert und moderiert er die Veranstaltung: „Samstags: Zwischen Brötchen und Borussia - Moderne Physik“, die regelmäßig 500-700 Teilnehmer erreicht.

Inzwischen hat er neben Fachvorträgen über 700 Vorträge zu Themen wie „Physik & Star Trek“, „Physik bei James Bond“, „Physik bei Dick und Doof“, „Die Physik des Fußballspiels“ und „Titanic“ gehalten, tritt als Experte in verschiedenen Radio- und Fernsehformaten auf und ist als wissenschaftlicher Berater für Fernsehserien tätig. Seine populärwissenschaftlichen Sachbücher erobern regelmäßig die Bestsellerlisten. Für seine Verdienste, Physik in die Öffentlichkeit zu tragen, hat er mehrere Auszeichnungen erhalten, so 2013 den „Communicator-Preis“ der DFG und des Stifterverbandes der Deutschen Wissenschaft.

 
 

 

Cyborgs sind Realität

Foto: Jakob Weber

Foto: Jakob Weber

Enno Park - Informatiker und Publizist

Der Informatiker und Publizist Enno Park erhielt nach 20 Jahren am Rande der Gehörlosigkeit durch Cochlea-Implantaten sein Gehör zurück. Seither beschäftigt sich der in Berlin lebende Mitgründer des Cyborgs e.V. mit technikphilosophischen Fragen wie dem Verschmelzen von Mensch und Technik.

Cyborgs sind Realität

Medizinische Implantate und Prothesen machen erstaunliche Fortschritte und erwecken den Eindruck, dass wir uns im Zeitalter wahr werdender Science Fiction zu befinden. Zeit für einen Realitätsabgleich: Was bieten die neuen technologischen Möglichkeiten und was nicht? Was hat Chance auf baldige Realisierung und was wird noch lange ins Reich der Phantastik gehören? Und was genau ist eigentlich ein Cyborg?

 
 

 

Roll Inclusive - inklusive Welten in Fantasy und Science-Fiction

Foto: Privat

Foto: Privat

Judith C. Vogt - Autorin

ist Fantasy- und Science-Fiction-Autorin, Übersetzerin, Lektorin und schreibt außerdem für viele größere und kleinere Pen&Paper-Rollenspiele. Das Thema des letztjährigen PAN-Branchentreffen hat bei ihr offene Türen eingerannt, und die anschließenden Gespräche mit anderen PAN-Autor*innen, Rollenspielautor*innen und dem Feder&Schwert-Verlag führten zum Projekt „Roll Inclusive - Diversity und Repräsentation im Pen&Paper-Rollenspiel“, das im Februar erfolgreich bei Kickstarter gefundet wurde. 16 Autor*innen arbeiteten am Essayband mit, der auch abseits von Rollenspiel erklärt, warum wir Geschichten erzählen, wieso es so einfach ist, auf Stereotype zurückzugreifen, wie gute Repräsentation aussehen kann und wie Weltenbau abseits ausgetretener Pfade funktioniert.

„Roll inclusive“ ist in Zusammenarbeit mit Aşkın-Hayat Doğan, Rollenspiel-Redakteur und Diversity-Trainer, sowie Frank Reiss, Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche und Systemischer Supervisor, entstanden.

Mehr über Judith:
www.jcvogt.de

 
 

 
 
 

 

Liverollenspiel und Reallife-Experiences - Flucht in fremde Welten oder neue Literaturform?

Moderation Lena Falkenhagen

Foto: Florian Lacina

Foto: Florian Lacina

Thomas Finn - Autor
wurde 1967 in Chicago geboren und lebt in Hamburg. Der ausgebildete Werbekaufmann und Diplom-Volkswirt ist preisgekrönter Spiele- und Romanautor und hat einige Jahre als Lektor und Dramaturg in Ullmann Verlag für Film, Fernsehen & Theater sowie als Chefredakteur des großen, deutschen Phantastik-Magazins „Nautilus“ gearbeitet. Seit 2003 arbeitet er hauptberuflich als Roman-, Theater- und Drehbuchautor (darunter Produktionen für ARD, SAT1, NDR und das Alte Schauspielhaus in Stuttgart sowie zahlreiche Romane für Piper, Knaur, Ravensburger, Lyx, Bastei-Lübbe und Heyne). Zu seinen Hobbies zählen seit gut 30 Jahren Pen & Paper- sowie Live-Rollenspiele.

Mehr über Tom:
www.thomas-finn.de

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Jorina Clara Hilsberg - Eventmanagerin
organisiert seit 2014 Liverollenspiele, bei denen besonderer Wert auf den Aufbau einer in sich stimmigen Welt gelegt wird. Zum einen geht es dabei natürlich um Ausstattung und Optik dieser Welten, Jorinas Schwerpunkt liegt aber vor allem auf dem Design der politischen Hintergründe. Dabei geht es um Gesellschaftsstrukturen, juristische Systeme, Traditionen und dem Erstellen von Charakteren, deren Motivation sich aus dem Aufwachsen in einer Gesellschaft ergibt, die sich von unserer unterscheidet. Jorina hat Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen mit dem Schwerpunkt Historik und Rechtsphilosophie studiert, und eine Ausbildung zur Eventmanagerin absolviert.

Foto: Silvia Ehnis

Foto: Silvia Ehnis

Robin Junicke - Theaterwissenschaftler
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Foto: Privat

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Jakob Schmidt - Journalist

Jakob Schmidt wurde 1989 in Würzburg geboren und studierte ab 2008 Film- und Fernsehregie an der renommierten Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf." Sein fiktionaler Diplomfilm "Gewitterzellen" wurde mehrfach ausgezeichnet. Danach war er Meisterschüler bei Prof. Andreas Kleinert und schloss 2017 mit dem Langzeitprojekt "Zwischen den Stühlen" ab, das 2017 als einer der besucherstärksten Dokumentarfilme des Jahres in den deutschen Kinos lief und zahlreiche Preise erhielt. Außerdem arbeitet er als freier TV- und Radiojournalist. Für den Deutschlandfunk hat er letztes Jahr eine lange Reportage über das Live-Rollenspiel "[Tales] Inside" produziert, in dem 200 Teilnehmende das Leben in einer dikatorischen Gesellschaft der Zukunft simulieren.

Mehr zu Jakob:
Reportage “Gespielte Welten

Foto: Antje S.

Foto: Antje S.

Lena Falkenhagen - Autorin

wurde 1973 in Celle geboren. Sie studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Hannover und arbeitet seitdem als freischaffende Autorin, Lektorin, Übersetzerin und Computerspiele-Autorin.

Sie schrieb fünf Phantastik-Romane, vier Historische und viele Kurzgeschichten. Fünf Jahre lang war sie Narrative Designerin für das Computerspiel Drakensang Online und wurde 2017 für ihre Arbeit vom Magazin Gameswirtschaft unter die TOP 10 der einflussreichsten Games-Entwicklerinnen gewählt.

Lena ist Bundesvorsitzende des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS in ver.di) sowie Mitgründerin und Beirätin des Phantastik-Autoren-Nerzwerks (PAN) e.V.. Sie gründete u.a. mit Nina George und Eva Leipprand 2016 das Netzwerk Autorenrechte, in dem sich mittlerweile 12 Autorenvereinigungen zur politischen Arbeit zusammenschlossen.

Mehr über Lena:
www.falkenhagen.de

 

 

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