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3. PAN-Branchentreffen 2018 in Köln

Auf der folgenden Seite präsentieren wir einen Eindruck vom 3. PAN-Branchentreffen im April 2018 im Odysseum, Köln:

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Träumen Androiden von Freiheit?  
Über Gesellschaft und Politik in der Phantastik

Neues und bewährtes: Wie in den letzten beiden Jahren stellen wir interessante Diskussionsrunden mit Branchenkennern und Menschen jenseits unseres Buchrückens zusammen. Dazu gibt es spannende Vorträge sowie Interviews und Einblicke. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Weiterbildung für Autorinnen und Autoren. Nach unserer Mitgliederversammlung treffen wir uns zu Workshops.

Fotos

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Programm

Donnerstag, 19. April 2018

Moderation: Alexander Waschkau

ab 09.00
Ankunft und Akkreditierung

09.50
Begrüßung & Organisatorisches

10.00
Macht und Märchen - "Es war einmal" politisch
* Michael Baumann - Key Note der Gesellschaft für Fantastikforschung

10.45
„My God, what if‘…!” - Science-Fiction ist Geisteshaltung
* Katja Böhne, Leiterin Marketing und Kommunikation der Buchmesse Frankfurt

11.30
Kaffee-Pause

12.00
Sprechblasen: Phantastische Comics, Mangas, Graphic Novels
* Sarah Burrini, Comiczeichnerin
* Daniel Schreiber, Texter und Zeichner
* Dirk Remmecke, Senior Marketing Manager für KAZÉ Manga
* Achim Schnurrer, Gründer Comic-Salon Erlangen
* Dirk Schulz, Splitter-Verlag

13.30
Mittagspause

14.30
Von Diversität, Intersektionalität und Repräsentation - Politische Dimensionen der Phantastik
* Professor Lars Schmeink, Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Vorsitzender
der Gesellschaft für Fantastikforschung -
Link zum Vortrag

im Anschluss:
Rassismus - Sexismus - Homophobie - welche Verantwortung hat die Phantastik?
* Akram El-Bahay, Autor
* Kathrin Lange, Autorin und Mit-Initiatorin von autorenhelfen.org
* Maike Stein, Autorin
* Gudrun Hoffmann-Schoenborn, Bloggerin fried-phoenix.de
* Lars Schmeink, Wissenschaftler

16.15
Kaffee und Kuchen

17.00
Ende

19.00
Netzwerktreffen XXL (Sünner-Keller)

Freitag, 20. April 2018

Moderation: Andrea Diener

ab 09.00
Ankunft und Akkreditierung

10.00
Ein ganzes halbes Jahr später: erstes Resümee der Phantastik-Bestenliste
* Susanne Kasper, Literaturschock

10.30
Science-Fiction und Phantastik am Fachwerk - Alchemie und Utopie in der Renaissance
* Beatrice Nunold, Autorin

11.00
Kaffee-Pause

11.15
Interview: Wie weit geht die Freiheit des Wortes?
* Lena Falkenhagen im Gespräch mit Ralph Neugebauer, Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf

12.15
Thor war kein Nazi - Haltung vs. Haltungsschaden - Erfahrungen mit Neonazis, Aluhüten und dem
Dunning Kruger Effekt im Social Media

* Tommy Krappweis, Autor

13.15
Mittagspause

14.15
Planet YouTube - was die rote Welt alles zu bieten hat
* Samira Blankestijn, Autorin
* Simon Czaplok, Redaktion mephisto

15.00
Kaffee-Pause

15.15
HOW TO NOT NOT TO - ein idealistisches Plädoyer für die Überwindung kreativen Zweifels
* Christian von Aster, Autor

im Anschluss:
Autor - Beruf mit Zukunft oder Berufung ohne Perspektive?
* Christian von Aster - Autor
* Laura Flöter - Autorin
* Kathrin Dodenhoeft, Verlegerin Feder & Schwert
* Klaus N. Frick - Redakteur PERRY RHODAN und Autor
* Sandra Rothmund, Lektorin Verlag Thienemann-Esslinger

17.00
Ende und offizielle Verabschiedung

 

Samstag, 21. April 2018

Mitgliederversammlung (nur für Mitglieder) und Workshops

 

 

Podium - Spannende Themen & Starke Stimmen

Diskussionen, Impulse, Moderation

 

Moderation

Foto: Frank Röth

Foto: Frank Röth

Andrea Diener wurde 1974 in Frankfurt geboren. Sie studierte ebendort sehr lange Anglistik und Kunstgeschichte, unter anderem auch deshalb, weil sie nebenher als Museumsführerin jobbte und ausdauernd bloggte. Irgendwann schrieb sie dann doch eine Magisterarbeit über utopische und phantastische Reiseberichte der englischen Frühaufklärung. Nach einem Intermezzo in einer flughafennahen Lokalredaktion (Kaninchen, Liederkreis Germania usw.) landete sie zuerst bei der F.A.Z.-Buchmessezeitung, später als Volontärin im Feuilleton und im Reiseblatt. Seit März 2016 ist sie Redakteurin im Feuilleton.

Foto: Chris Marquardt

Foto: Chris Marquardt

Alexander Waschkau, geboren 1975, schloss im Jahr 2004 das Studium der Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Diplom-Psychologe ab. Von 2004 bis 2012 arbeitete er in Münster sowie von 2012 bis 2016 in Bad Segeberg in der Verwaltung im Bereich Erwachsenenbildung. Seit Januar 2017 ist Waschkau als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Lübeck tätig.

Seit 2010 veröffentlicht er gemeinsam mit seiner Frau Alexa den Podcast Hoaxilla , der sich wissenschaftlich-kritisch mit modernen Sagen, Esoterik und Verschwörungstheorien auseinandersetzt.

Seine Liebe zur Phantastik begann in der Jugend und zieht sich über die Werke Karl Mays bis zu J. R. R. Tolkien. Dabei schlägt sein Herz insbesondere für Werke aus dem Bereich der High Fantasy. Phantastik ist für ihn das Ying zum sonst dominierenden wissenschaftlich-kritischen Yang.

 
 

 

Macht und Märchen - “Es war einmal” politisch

Foto: privat

Foto: privat

Michael Baumann studierte Romanistik, Germanistik, Soziologie und Politikwissenschaften (M.A.) in München und Madrid. Er arbeitete als Lehrer, freier Lektor und als wissenschaftliche Hilfskraft an der LMU München, an der er derzeit promoviert. Er organisiert kulturwissenschaftliche Tagungen zu Themen der Phantastik, hält Vorträge zu Fantasy und verwandten Genres und hat mehrere wissenschaftliche Aufsätze zu Märchen, Fantasy, Game Studies und klassischer Phantastik veröffentlicht. Unter anderem ist er Mitherausgeber von Die Welt von „Game of Thrones“. Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf George R.R. Martins „A Song of Ice and Fire“. Seit 2015 betreibt er hauptberuflich zusammen mit Jeanette Leinweber die Agentur Laetitium - Künstler- und Kulturmanagement.

An Phantastik faszinieren ihn die enorme Vielfalt und Wandelbarkeit des Genres. In seinen Arbeiten bemüht er sich, insbesondere die Fantasy von dem „Schmutzfleck“ reiner Unterhaltungsliteratur zu befreien – a dragon is no idle fancy (J.R.R.Tolkien).

 
 

 

“My God, what if…!” -Science Fiction ist Geisteshaltung

Foto: privat

Foto: privat

Katja Böhne ist seit 8 Jahren für Marketing und Kommunikation bei der Frankfurter Buchmesse verantwortlich. Davor: 10 Jahre bei der Agentur fischerAppelt in Hamburg und Frankfurt. Tief verstrickt in: internationaler Dialog, Text und Science-Fiction.

Links:

 
 

 

Sprechblasen - Phantastische Comics, Mangas, Graphic Novels

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Sarah Burrini ist ausgebildete Trickfilmzeichnerin und arbeitet als freiberufliche Comiczeichnerin und Illustratorin in Köln.

Sie veröffentlichte u.a. „Silly&Cone“ in der MAD und diverse Kurzcomics in Anthologien und wirkte außerdem an Trickfilmen für die Sendung mit der Maus, Löwenzahn und der kleine Eisbär mit. Seit 2007 zeichnet sie den monatlichen Comicteil für das Kindermagazin BENNI.

2012 zeichnete sie für den italienischen Verlag „La Lepre Edizioni“ den Mystery­Comic „Astrum Noctis“, die deutsche Ausgabe folgte 2013 bei Dani Books.

Seit 2009 zeichnet sie den semi­autobiographischen und absurden Webcomic „Das Leben ist kein Ponyhof“, für den sie mit dem Münchner „Peng“­Preis, dem Leipziger „Goldenen Gartenzwerg“ und dem Sondermann­Preis der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet wurde. 2011 erschien der Comic beim Zwerchfell­Verlag und ab 2014 bei Panini Comics. Sarah Burrini gewann 2014 den ICOM­Preis für eine besondere Leistung oder Publikation. 2016 wurde das „Das Leben ist kein Ponyhof“ nominiert für den Max­-und-Moritz-Preis als bester deutscher Comic­Strip.

Ihre Comics erscheinen regelmäßig auf sarahburrini.com

Dirk-Remmecke_Profilbild_2500.jpg
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Dirk Remmecke, geboren 1966 in Hannover, wurde dort durch die elysischen Läden „Comics etc.“ und „Trivial Book Shop“ (die es beide leider nicht mehr gibt) schon früh in die Spur der fantastischen Comics und Spiele geführt. Da nimmt es nicht wunder, dass er nach einer Ausbildung und Tätigkeit in der Druckvorlagenherstellung (heute nennt man das wohl Mediengestaltung Druck und Print) als Mitinhaber selbst einen Spieleladen übernahm und Hannover mit fantastischen Spielen, thematisch passender Literatur und Import-Comics versorgte – und nebenbei für Magazine wie „Nautilus“, „Kartefakt“ und „Comics & Games Retailer“ Artikel schrieb und Marktbeobachtungen kommentierte.

Seit 2005 betreut Dirk in Berlin das Marketing des Labels KAZÉ Manga, dessen Serie „Tokyo Ghoul“ sich schon im dritten Jahr in Folge auf Platz 1 der deutschsprachigen Manga-Charts festgebissen hat. Seit 2014 sitzt er in der Jury des „Deutschen Rollenspielpreises“.

Phantastik fasziniert ihn in jeder Gestalt und jedem Medium: als geschriebenes Wort, als bewegtes Bild, als historische Dokumente, in jeder Kombination (Comic, Zeichentrick) – aber vor allem in der gespielten Form, die alle Disziplinen transzendiert und das Phantastische unmittelbar erlebbar macht.

Mehr über KAZÉ Manga: www.kaze-online.de

Achim Schnurrer *1951. Seit 1979 freier Schriftsteller, Journalist und Ausstellungsmacher. Arbeiten für Hörfunk und Fernsehen (BR, WDR, ZDF). Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Pseudonym Lucas Bahl. Zuletzt erschienen: „Dr Crime und die Meister der bösen Träume“, Edition Roter Drache, Remda-Teichel sowie „Schnapsführer Fränkische Schweiz – Geistreiche Touren zu den 44 besten Brennereien“, ars vivendi, Cadolzburg. Beide 2017.

  • Seit 2006: Essay-Serie über die „Klassiker der phantastischen Literatur“ in der Zeitschrift phantastisch!. Seit 2018 erscheint dort in Fortsetzungen: „Cinderella, Beelzebub und ich“.

  •  Letzte Ausstellung: „Wanted – Dead or Alive“, eine Kulturgeschichte des Steckbriefs von der Antike bis heute. Zuletzt zu sehen während der Criminale 2014 in Nürnberg/ Fürth.

  • 1984 – 1998: Initiator und Mitorganisator des Internationalen Comic-Salons, Erlangen.

  • 1985 – 2000: Erst Chefredakteur, später auch Herausgeber und Verleger von U-Comix und Schwermetall.

  • 2002 ff: Executive Producer bei Eins A Medien, Köln.

Mehr von und mit Achim: www.DrCrime.de und www.luc-bahl.de

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Daniel Schreiber, 1973 als Kind des Ruhrgebiets geboren, studiert zunächst Grafik-Design und später Film.

Ende der 90er Jahre beginnt seine Arbeit als Filmemacher und er realisiert im Verlauf der kommenden Jahre mehrfach ausgezeichnete Genre-Kurzfilme.
Parallel dazu ist Schreiber als Illustrator, mit einem Schwerpunkt in der Buchillustration, tätig.

Erst 2008 wendet er sich dem Comiczeichnen zu. Der erste Band seiner Comicreihe „Annas Paradies“ erscheint 2011 im Splitter Verlag und wird für den Max und-Moritz-Preis des Comicfestivals in Erlangen 2012 nominiert.

Mit dem Erscheinen des dritten Bandes wird die Comicreihe 2017 abgeschlossen.

In seinem „anderen Leben“ ist Schreiber seit 17 Jahren als Hochschuldozent tätig. Er lebt und arbeitet in Köln.

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Dirk Schulz, 1965 in Minden geboren, verlor sein Herz an den Comic, seit er als Jugendlicher erstmals die Arbeiten seiner großen Vorbilder Régis Loisel, Enki Bilal und Milo Manara im Comicmagazin Schwermetall sah. Nach seinem 1992 absolvierten Studium der Visuellen Kommunikation gründete er die nach wie vor in Bielefeld beheimatete Werbeagentur Animagic. Bald darauf folgte die erste Zusammenarbeit mit Robert Feldhoff an ihrer gemeinsamen Comicreihe „Indigo“, von der insgesamt neun Bände erschienen. Außerdem schufen sie die Serie „Chiq und Chloe“ und zusammen mit Autorin Delia Wüllner die Trilogie „Parasiten“. Seit 2002 arbeitet Schulz überdies als Titelbildzeichner der PERRY RHODAN-Romanheftserie. 2006 gründete er zusammen mit Delia Wüllner und Horst Gotta den neuen Splitter Verlag

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Rassismus - Sexismus - Homophobie: Welche Verantwortung hat die Phantastik?

Einleitender Vortrag: Von Diversität, Intersektionalität und Repräsentation - Politische Dimensionen der Phantastik von Professor Lars Schmeink

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Lars Schmeink ist Professor für Medienwissenschaft am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Darüber hinaus koordiniert er die eLearning-Aktivitäten der HafenCity Universität und deren Projekte in der Hamburg Open Online University - einer offenen Lernplattform der Hamburger Hochschulen. Seit 2010 ist er als erster Vorsitzender der Gesellschaft für Fantastikforschung darum bemüht, die Fantastik in der wissenschaftlichen Beschäftigung zu fördern und sie in der universitären Lehre fest zu etablieren. Zu seinen Veröffentlichungen zählen „Biopunk Dystopias: Genetic Engineering, Society, and Science-Fiction“, eine Studie über Genmanipulation und Posthumanismus in der Popkultur, und „Cyberpunk and Visual Culture “, ein Sammelband zur Bildsprache von Cyberpunk. Zurzeit arbeitet er als Herausgeber am „Routledge Companion to Cyberpunk Culture“.

Lars hat den Vortrag auf seiner Webseite zum Nachlesen veröffentlicht

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Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den „Herrn der Ringe“ wie an orientalische Märchen erinnern. Mit seinem ersten Roman „Flammenwüste“ war er für mehrere Preise nominiert, er gewann den Seraph Literaturpreis als bestes Fantasy-Debüt des Jahres. Sein Kinderbuch „Henriette und der Traumdieb“ hat auf dem ersten PAN-Branchentreffen im April 2016 einen Verlag gefunden.

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Guddy Hoffmann-Schoenborn ist im Herzen ein Geek, in den Fingern eine Autorin und im Gehirn eine Kritikerin und leidenschaftliche Verfechterin von Gleichberechtigung und Akzeptanz. Wenn sie nicht für ihren Blog Fried-Phoenix.de über alle möglichen Themen der Geekkultur schreibt, findet man sie auf, in und manchmal auch unter Magazinen wie der GEEK! und mein-mmo.de.

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Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar am Harz geboren. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zum geschriebenen Wort und verblüffte ihre Familie damit, dass sie vor der Einschulung bereits Zeitungsüberschriften zusammenbuchstabierte. Nach dem Abitur wollte sie sich beruflich der Hundestaffel der Polizei anschließen, aber am Ende siegte ihre Liebe zu Büchern. Sie wurde zuerst Verlagsbuchhändlerin und arbeitete eine Zeitlang als Fachbuchhändlerin für Theologie. Nach der Geburt ihrer Söhne gründete sie eine eigene Firma für Mediendesign, die sie 2009 verkaufte. Von 2003 bis 2005 gab sie die Autorenzeitschrift „Federwelt“ heraus und 2005 erschien ihre erste Veröffentlichung bei Rowohlt. Ihr Buch „Das achte Astrolabium“ stand auf der Nominierungsliste für den Sir-Walter-Scott-Preis als bester historischer Roman des Jahres 2008 und ihr Jugendbuch „Das Geheimnis des Astronomen” erhielt 2009 den Jugendbuchpreis „Segeberger Feder“. Heute ist Kathrin Lange Mitglied im PEN und bei den International Thriller Writers und schreibt sehr erfolgreich Thriller für Erwachsene und Jugendliche. Ihr Thriller „40 Stunden“ wurde für das Fernsehen optioniert und lief auch als Hörspiel auf Deutschlandradio Kultur. Kathrin Lange gibt Schreibseminare, engagiert sich leidenschaftlich für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen und für die Integration von Geflüchteten. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf in Niedersachsen.

Kathrins Webseite: www.kathrin-lange.de

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Maike Stein über sich: „Geschichten gehören zu meinem Alltag, und ich kann mir nicht vorstellen, ohne sie zu leben. Sicher, ich habe das versucht, aber nach zwei sogenannten handfesten Ausbildungen (Betriebswirtin, Fremdsprachenkorrespondentin) auch wieder aufgegeben. Es gibt Welten, die sich nicht miteinander vertragen. Inzwischen lebe ich vom Schreiben und Übersetzen, kratze immer wieder am Rand des Existenzminimums herum (nach oben wie nach unten) und möchte doch die Freiheit, meine Geschichten erzählen zu können, gegen nichts anderes eintauschen.

Mit der Veröffentlichung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (Ravensburger), dem Märchenroman zum Film, ging 2012 los – wobei eigentlich ging es im Jahr zuvor los, mit einem Fantasymanuskript, das mir einen Agenturvertrag einbrachte, wenn das Manuskript selbst (leider) auch unveröffentlicht blieb. Nach dem All-Ager Aschenbrödel folgten Jugendbücher bei Oetinger und Magellan, bei letzterem Verlag dann auch endlich wieder ein Schritt Richtung Fantasy mit dem Mystery-Roman „Du oder sie oder beide“, in dem Zwillingsschwestern gegen einen alten Fluch kämpfen müssen, um zu überleben.

Bücher entstehen nicht in Einsamkeit. Ich habe das große Glück, über die Jahre Kolleginnen und Kollegen gefunden zu haben, mit denen ich mich regelmäßig austauschen kann und darf und ohne die das Schreibleben um einiges härter wäre. Meiner Erfahrung nach braucht Schreiben einen langen Atem, eine gewisse Sturheit, sowie Mut zu Entscheidungen – vor allem aber die Liebe zum Handwerk und Menschen an der Seite, die das Durchhalten mittragen.“

Maikes Webseite: mkstein.de

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Ein ganzes halbes Jahr später - Erstes Resümee der Phantastik-Bestenliste

Foto: Jennifer D. Ortiz

Foto: Jennifer D. Ortiz

Susanne Kasper über sich: „Hi, ich bin Susanne und ich liebe es, Visionen in die Tat umzusetzen. Ich mag Kommunikation auf Augenhöhe und hege eine tiefe Leidenschaft für neue Techniken und Ideen, Social-Media und die Vernetzung von Menschen. 2016 gewann ich den Orbanism Award in der Kategorie „Persönlichkeit des Jahres“. Über schamlose E-Mails freue ich mich ebenso wie über vegane Keksspenden. Mein Leben verlief bis zum Jahr 2000 völlig ereignislos, bis ich mit Literaturschock eine der ersten Literatur-Communities Deutschlands gründete. Seit fast 20 Jahren tausche ich mich dort online mit Leser*innen aus, diskutiere mit ihnen über Bücher, organisiere Leserunden, Leseaktionen und Blogtouren. Ich liebe es, andere für die Literatur zu begeistern, betreibe organisiertes Chaos und biete unter Social-Reading.media einen Autoren- und Verlagsservice.“

 
 

 

Science Fiction & Phantastik am Fachwerk - Alchemie und Utopie in der Renaissance

Foto: privat

Foto: privat

Beatrice Nunold lebt in der Oberpfalz und ist bildende Künstlerin, Schriftstellerin und Philosophin. Sie zeigte ihre Bilder und Objekte in Gruppen- und Einzelausstellungen und hat viele wissenschaftliche Veröffentlichungen.

In Anthologien erschienen ihre Kurzgeschichten und Gedichte. Sie ist Autorin des phantastischen Romans „Der Große Wald“ und der Science-Fiction „Kathara“.

Beatrice im Netz: www.nunold.net

 
 

 

Wie weit geht die Freiheit des Wortes?

Foto: privat

Foto: privat

Lena Falkenhagen wurde 1973 in Celle geboren. Im echten Leben studierte sie Germanistik und Anglistik an der Universität Hannover und arbeitet seitdem als freischaffende Autorin, Lektorin, Übersetzerin und Computerspiele-Autorin.

Über die Rollenspielwelt Aventurien betrat sie bereits mit elf Jahren die Welt der Geschichten und verliebte sich tief ins Erzählen. Von ihren vier historischen Romanen wurde „Die Lichtermagd” mit dem DeLiA-Preis 2010 ausgezeichnet. Für Markus Heitz’ Justifiers-Romanserie (Science-Fiction) wechselte sie mit „Undercover” in eine ferne, zukünftige Welt. Nach siebzehn Jahren Redaktion für das Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ schrieb sie fünf Jahre lang für das Computerspiel Drakensang Online und wurde 2017 für ihre Arbeit vom Magazin Gameswirtschaft unter die deutschen TOP 10 Games-Entwicklerinnen gewählt.

Auch wenn die Reise in der Phantastik begann, wechselt Lena heute fließend zwischen vielen Welten hin und her und fühlt sich in jeder gleichermaßen zuhause. Nach ihrer Wahlheimat Berlin befindet sie sich im Exil in Hamburg und lernt neue Seiten an dieser traumhaften Stadt kennen.

Lenas Webauftritt: www.falkenhagen.de

Foto: Michael Valkenberg

Foto: Michael Valkenberg

Ralf Neugebauer ist Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf und befasst sich dort mit gewerblichem Rechtsschutz und Urheberrecht. In seiner Freizeit ist er Vorstandsmitglied des deutschen Skeptiker-Vereins GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) und Mitinitiator von dessen Kölner Regionalgruppe.

 
 

 

Thor war kein Nazi - Haltung vs. Haltungsschaden

Erfahrung mit Neonazis, Aluhüten und dem Dunning Kruger Effekt im Social Media

Foto: Gary Busch

Foto: Gary Busch

Als Autor und Comedian Tommy Krappweis mit der Arbeit an der Fantasy-Trilogie "Mara und der Feuerbringer" begann, in der es von Germanen und nordischen Göttern nur so wimmelt, galt es aus vielerlei Gründen, Applaus von der falschen Seite zu vermeiden. Social Media verbreiterte die Herausforderung nach allen Seiten und sorgte für eine notgedrungen steile Learning-Curve, die Tommy gerne mit dem Plenum teilen möchte.

 
 

 

Planet YouTube

Was die rote Welt alles zu bieten hat

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1993 wurde Samira Eileen Blankestijn als Tochter eines niederländischen Vaters und einer deutschen Mutter in Wuppertal geboren.

Im Jahre 2013 zog es sie nach Bad Honnef, wo sie am Fuße des Drachenfelsens ihr Studium im Bereich Eventmanagement mit Schwerpunkt Marketing begann. 2015 gründete sie eine Agentur für Werbetechnik, um ihr Studium weiter zu finanzieren.

Ehrenamtlich engagiert Samira sich nicht nur bei PAN, sondern auch als Dozentin für den Verein Kreatives Schreiben e.V. Berlin und leitet eine Schreibwerkstatt in Wuppertal.

Als Autorin war sie bisher auf diversen Lesebühnen tätig und steuert Texte zu den Eigenproduktionen des Jungen Börsen Ensembles Wuppertal bei.

Warum Samira PAN unterstützt? In ihren eigenen Worten: „Phantastische Welten gehören zu den größten philosophischen Metaphern, die unsere Literatur zu bieten hat. Es wird Zeit, dass diese für ihr Potential und ihren Wert auch anerkannt werden."

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Als gelernter Medienkaufmann Digital & Print und studierter Wirtschaftswissenschaftler ist Simon Czaplok seit gut zehn Jahren im Verlag Martin Ellermeier (VME) bei den unterschiedlichsten Themen aktiv. Bei der Betreuung der Social Media-Kanäle, in den Onlineshops, dem Pressevertrieb, der Redaktion, bei der Verlags-IT und auf Messen kann man auf ihn treffen. Inhaltlich begleitet er aktiv verschiedene Branchen und Akteure für Themen in den Medien und hat immer ein Faible für aktuelle Trends und Technik.

Der Verlag Martin Ellermeier ist seit 1994 mit dem Magazin Mephisto in der Welt der Phantastik aktiv. Gestartet als Fachmagazin für die Welt der Dunkelheit, entwickelte sich das Heft zu einem Sammelpunkt für alle phantastischen Medien. Zusammen mit dem Schwestermedien Tabletop Insider (Zeitschrift) und Brückenkopf Online (Newsportal) versorgt der VME jährlich über 40.000 Nutzer mit Nachrichten.

Als Fördermitglied und Medienpartner des Branchentreffens unterstützt der VME die Arbeit des PAN, da sie wichtig für die Branche ist. Als Medienhaus berichtet der Verlag schon lange direkt oder indirekt über Veränderungen. Die Zeit war reif für eine gemeinsame Vertretung und nicht nur die Fachleute sollen dies erfahren.

Mehr zum Verlag Martin Ellermeier: verlag-martin-ellermeier.de

 
 

 

Autor - Beruf mit Zukunft oder Berufung ohne Perspektive?

Einleitender Vortrag: HOW TO NOT NOT TO - ein idealistisches Plädoyer für die Überwindung kreativen Zweifels von Autor Christian von Aster

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Christian von Aster schreibt. Unter anderem Kurzgeschichten. Aber auch Romane. Oder Drehbücher. Mitunter sogar Balladen. Derart regelmäßig, dass er es bis dato auf mehr als 25 Publikationen gebracht hat. Und verschiedene Auszeichnungen. Irgendwo zwischen Horror, Satire, Märchen und Superheldenpoesie. Von Zeit zu Zeit findet er auch die Muße, Filme zu drehen, als Sprecher zu arbeiten oder als Kabarettist auf der Bühne zu stehen und für seine garstigen, aber unterhaltsamen Lesungen bekannt zu sein. Zumindest wenn er nicht gerade mit Illustratoren zusammenarbeitet und verwegene Projekte wie Herrn Alptraum, zehn kleine Zombies und dem Wasserspeier Fledermeier konzipiert.

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Kathrin Dodenhoeft studierte BWL (Marketing), Anglistik und Geschichte in Stuttgart und Köln. Nachdem sie mit Astrid Lindgren, Perry Rhodan und Star Wars aufgewachsen und ein paar berufliche Irrwege gegangen war, fand sie ihren beruflichen Einstieg in die Verlagswelt als Redakteurin und Lektorin beim Uhrwerk Verlag, einem Kölner Verlag für Rollenspiele. Als der Uhrwerk Verlag 2016 Feder & Schwert übernahm, wechselte sie die Seiten und lenkt seitdem als Verlagsleiterin die Geschicke des Kleinverlags für Phantastik. Als solche hat sie den Start neuer Reihen, wie etwa der Romane zur Rollenspiel-Welt Splittermond oder der Superhelden-Abenteuer von „Wearing the Cape“ verantwortet.

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Laura Flöter hat Kunst, Literaturwissenschaften und Philosophie in Essen studiert und im Februar 2018 am Institut für Kunst und Kunstwissenschaft über das phantastische Rollenspiel als ästhetische Inszenierung von Identität promoviert. Seit 2013 lehrt sie Kunst und ästhetische Gestaltung an Schule und Hochschule. Daneben arbeitet sie freischaffend an Projekten in der freien Kunst und im literarischen Schreiben („Der Engelseher“, „Nirgendland“, beides Fabylon-Verlag). Seit sie sich vor mehr als zehn Jahren mit „RPG“ infiziert hat, ist phantastisches Rollenspiel nicht nur ihr Hobby, sondern ihre Philosophie. Seit 2011 ist sie daher auch Mitglied der Gesellschaft für Fantastikforschung – da kann man sich nämlich endlich einmal vernünftig über die Realität unterhalten.

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Klaus N. Frick, geboren 1963 in Freudenstadt im Schwarzwald, arbeitet als Redakteur für PERRY RHODAN, die größte Science-Fiction-Serie der Welt, und lebt in Karlsruhe. Als Redakteur betreute er auch die Buchausgaben der Fantasy-Serien „Elfenzeit“ und „Schattenlord“, beide bei Bertelsmann, sowie „Mythor“ und „Dragon“, beide bei Weltbild.

Seit den frühen 80er-Jahren publiziert er Kurzgeschichten; sie wurden in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. In den vergangenen Jahren kamen diverse Bücher hinzu; darunter die Romane „Vielen Dank Peter Pank“ und „Chaos en France“, die Geschichtensammlung „Das Tier von Garoua – Abenteuer Alltag in Afrika“ oder der Fantasy-Kurzroman „Schatten des Friedens“.
Zur Buchmesse 2016 erschien seine Kurzgeschichtensammlung „Für immer Punk?“ im Hirnkost-Verlag. Im November 2017 publizierte der Verlag Droemer-Knaur seinen Fantasy-Roman „Das blutige Land“.

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Sandra Rothmund, Jahrgang 1982, wusste schon immer, dass sie Lektorin werden wollte. Sie studierte Germanistik und Anglistik in Stuttgart und schrieb ihre Magisterarbeit über phantastische Kinder- und Jugendliteratur. Ihr Herzenswunsch, beim Verlag von Michael Ende zu arbeiten, wurde 2009 erfüllt. Seitdem ist sie Lektorin bei Thienemann-Esslinger und u.a. verantwortlich für das Jugendbuchprogramm.

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