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Steckbrief

Name: Thomas Ziebula 

Pseudonyme: Tom Jacuba und Jo Zybell für Fantasy, Ruben Laurin künftig für hist. Romane 

Geburtsdatum: vor tausend Jahren irgendwann; oder vorgestern

Wohnort: z. Zt. Wismar 

Schreibt: beruflich z. Zt. vor allem Fantasy und historische Romane; zur persönlichen Erbauung Satiren, Gedichte und Kurzgeschichten; 

Warum ich bei PAN bin: Weil Schreiben eine einsame Angelegenheit ist, bei der man schon mal in Gefahr gerät, im eigenen Saft zu schmoren oder sich einzubilden, man könne nichts mehr dazulernen. Um dem vorzubeugen, wünsche ich mir den persönlichen Austausch mit Kollegen. 

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Aktuelle Veröffentlichung: In der Fantasy die Kalyptotrilogie; im hist. Roman „Die Rote Löwin“ unter meinem Klarnamen; im Jan. 2018 „Die Kathedrale des Lichts“ unter Ruben Laurin 

Erste Veröffentlichung: 1996 bei Rowohlt Rotfuchs: „Nero Nashorn“, ein Kinderbuch über Rassismus; die überarbeitete Ausgabe „Nero Nashorn will bestimmen“ ist 2015 bei Cassiopeia Press erschienen. 

Webseite: www.thomas-ziebula.de

Lovelybooks-Profile: Thomas-Ziebula und Tom-Jacuba

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Diese Autoren haben mich besonders stark geprägt: 

Leonard Cohen – so ziemlich alles, was er geschrieben (und gesungen) hat

Die Autoren des Alten Testaments 

Kurt Vonnegut – vor allem Schlachthof Nr. 5, doch auch Frühstück für Champions, Galapagos, Blaubart, u.v.m. 

Stephen King – so manches, was er geschrieben hat 

Felix Dahn – Ein Kampf um Rom 

Golo Mann - Wallenstein

Zitate, die mich begleiten: 

Truman Capote über gutes Schreiben: „Ein einziger, falsch rhythmisierter Satz kann eine ganze Geschichte zerstören.“ (und ich bin ein verdammter Perfektionist) 

Wilhelm Genazino über Schreiber: „Literatur ist der Versuch, mit einem Schmerz zu sprechen.

Biographie und Veröffentlichungen

Die prägenden Jahre meiner Kindheit habe ich in einem wendischen Dorf in der Niederlausitz verbracht. Mein Vater geriet ins Visier der Stasi, ließ er alles stehen und liegen und floh mit uns, seiner Familie, in den Westen. Entwurzelung – eine der Erfahrungen, die mich zum Schreiber gemacht haben.

Meine Jugend verbrachte ich in Baden. Meine Karlsruher Mathe-Lehrerin in der 12. Klasse wandte uns meistens den Rücken zu und bekritzelte die Tafel mit allerhand Formeln. Mitten in der letzten dieser viel zu vielen Mathestunden stand ich auf und ging.

Unter Maurern lernte ich, dass fünf Bier so viel wie ein „Vesper“ seien, nur dass man dann noch nichts dazu getrunken habe. Als Hähnchenbrater träumte ich wochenlang von der Hölle: Nacht für Nacht durchquerte ich einen fabrikgroßen Grill, in dem sich eine Millionen Hähnchen an Spießen drehten. Als Krankenpfleger stand ich bei einer sterbenden Greisin. „Zwanzig?“, seufzte sie, als sie mein Alter erfuhr. „Mir ist, als wär’s gestern gewesen, dass ich zwanzig war.“ Das ging mir unter die Haut und ich dachte mir, man sollte seine Lebenszeit gut nutzen, wenn sie einem 60 Jahre später, im Rückblick, so kurz vorkommt. 

Als Kind erzählte ich mir und meinen Geschwistern Geschichten gegen Angst und Ohnmacht. Als Jugendlicher rotzte ich Wut und Liebe aufs Papier. Als Prediger in Kärnten schrieb ich Predigten, als Diakon im Schwarzwald Verse und Theaterstücke für den Gottesdienst. Als Sozialpädagoge betrieb ich eine Schreibwerkstatt für Menschen in Lebenskrisen. Als Grabredner in Dortmund verfasste ich unzählige Trauerreden. Nach und nach fand ich so zum Schreiben als Beruf. 

Das erste Honorar zahlte mir eine Bank, in deren Räumen ich anlässlich einer Vernissage zwei Gedichte vortrug. Noch einmal zum Mitschreiben – eine Bank zahlte für Gedichte!

Zum Dauerschreiber machte mich die pure Not: Ich zog ins Ruhrgebiet – und fand mich unter 1500 anderen arbeitslosen Sozialpädagogen wieder. Ich war Vater von drei Kindern – jetzt sind es vier – und Geld musste her. Also schrieb ich Arztromane und ab 1997 die Einsatzberichte des berühmten G-man Jerry Cotton.

1999 begann ich, als Hauptautor für die Fantasy-Serie „Maddrax“ zu schreiben. 2001 fanden meine Leser, ich hätte den Deutschen Phantastik-Preis als bester Autor verdient und nominierten außerdem gleich noch zwei meiner Romane für eben diesen Preis. 2016 widerfuhr mir ähnliches Glück: Der erste Band meiner Kalypto-Trilogie wurde für den eutschen Phantastik-Preis nominiert. 

Z. Zt. arbeite und lebe ich vorwiegend in Wismar. Und das sind meine Bücher: 

• 1996 „Nero Nashorn“, Rowohlt; seitdem zahllose Genre-Geschichten unter verschiedenen Pseudonymen u.a. bei Bastei- Lübbe und dem Zaubermondverlag 

• 2003 „Jerry Cotton – nichts als Wahrheit und Legenden“; zum 50-jährigen Jubiläum der Jerry-Cotton-Serie unter dem Pseudonym Friedrich Jakuba, bei Lübbe 

• 2010 „Die Tochter der Goldzeit“; Fantasyroman bei Hoffmann und Campe unter dem Pseudonym Jo Zybell 

• 2011 „Die Traummeister“; Fantasyroman bei Hoffmann und Campe unter dem Pseudonym Jo Zybell 

• 2012 „Rebellen der Galaxis“; SF-Roman als eBook bei CassiopeiaPress unter dem Pseudonym Jo Zybell 

• 2013 „Maximilian aus dem Spiegel“; Kinderbuch als eBook bei CassiopeiaPress 

• 2013 „Der Gaukler“, historischer Roman bei Bastei-Lübbe 

• 2013 „Die Rache des Weihnachtsmanns“, Kurzkrimis eBook bei CassiopeiaPress 

• 2014 „Die Hure und der Spielmann“, historischer Roman bei Bastei-Lübbe 

• 2015 „Nero Nashorn will bestimmen“; Neubearbeitung als eBook bei CassiopeiaPress

• 2015 „Der Sieger – zehn Satiren“; als eBook bei CassiopeiaPress 

• 2015 „Kalypto – Die Herren der Wälder“, Fantasyroman unter dem Pseudonym Tom Jacuba bei Bastei-Lübbe 

• 2016 „Kalypto – Die Magierin der Tausend Inseln“, Fantasyroman unter dem Pseudonym Tom Jacuba 

• 2016 „Kalypto – Der Wächter des schlafenden Berges“, Fantasyroman unter dem Pseudonym Tom Jacuba 

• 2017 „Die rote Löwin“, historischer Roman bei Bastei-Lübbe 

• vs Jan.18 „Die Kathedrale des Lichts“, hist. Roman bei Bastei-Lübbe unter dem Pseudonym Ruben Laurin